Christlicher Glaube und die Sache mit der Achtsamkeit

In den letzten Jahrzehnten haben fernöstliche Betrachtungsweisen und spirituelle Strömungen einen wahren Boom in der „westlichen“ Welt erlebt. Yoga ist uns allen seit vielen Jahren bekannt und gehört mittlerweile als Normalität zum Alltag. Für jeden interessierten Menschen ist es als private Übungsstunde oder offener Kurs erlebbar und als Ausbildung bei Privatlehrern oder an Ausbildungsinsitituten erlernbar. Buddhistische Lebens- und Betrachtungsweisen erfahren in unserer Kultur eine ebenso immer größere Beliebtheit. Viele uns begegnende Kalendersprüche, Alltagsweisheiten und Zitate finden ihren Ursprung bei buddhistischen Persönlichkeiten oder Vertretern des Buddhismus aus unserer Gesellschaft. Besuche des Dalai Lama aktivieren viele Menschen, Prominente und Politiker nehmen Termine mit ihm wahr und sind beeindruckt von seiner Haltung und ruhigen Präsenz.

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Die Natur erleben und eine Wurzel finden

Auf Facebook kann man auf der Seite „Places to see before you die“ täglich wunderbare Bilder von den schönsten (inszenierten) Orten unseres Planeten bewundern. Diese Bilder greifen eine bewusste Stimmung aus diesen Szenerien auf: Sie zeigen unsere Welt, insbesondere unsere Natur, von ihrer besten Seite und machen Lust auf mehr. Einige dieser Aufnahmen laden einfach nur dazu ein, einmal etwas anderes sehen zu können und kurz inne zu halten.

 

Diese fernen Orte zeigen die Vielfalt, die uns unser Planet jeden Tag erneut zur Verfügung stellt. Auch in unserer jeweiligen Heimat und für einige sicherlich auch in direkter Nachbarschaft gibt es viele wunderbare Orte, die wir bereits entdeckt haben oder noch entdecken dürfen. Auch wenn wir unsere Heimatregion kennen, hier aufgewachsen sind und viele wichtige, auch für die Touristen attraktive Orte bereits oft besucht haben, so können sie dennoch immer wieder von neuem uns eine neue Sichtweise eröffnen und sich in einem anderen Blickwinkel eröffnen – wenn wir dafür bereit sind. Besonders im Wechsel der Jahreszeiten und in den Morgen- oder Abendstunden zeigen sich uns die „schönen Flecken“ in unterschiedlicher Pracht.

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Werte verbinden.

In unseren vielfältigen menschlichen Kulturen ist das Gewicht, welches dem Einzelnen, einer Gruppe, der Familie oder dem Staat beigemessen wird, sehr unterschiedlich. Zwischen den individualistischen, also eher westlichen, und kollektivistischen Kulturen gibt es Unterschiede. Bei letzterer spielt bspw. der Wert der untersten sozialen Einheit, wie die Familie oder die engste Organisation, in welcher man arbeitet, eine größere Rolle als persönliche Entwicklung oder Verwirklichung. Bei individualistischen Kulturen begegnet uns ein umgekehrtes Bild: Der einzelne Mensch mit seinem Streben nach Selbstbestimmung steht im Mittelpunkt v. a. ökonomischer aber auch sozialer und politischer Bewegung.

In unserer (westlichen) Kultur sind diese individualistischen Werte stark ausgeprägt. Besonders durch die Aufklärung und den Überlegungen Kants, der Mensch solle sich seiner eigenen Mündigkeit bewusst werden, hat sich unsere Gesellschaft und Gemeinschaft entwickelt.

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