Von Glück und Zufriedenheit, von Erfüllung und Dankbarkeit.

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Die Suche nach dem glücklichen Leben

Gönnen wir uns ein glückliches Leben! Diesem Mantra können wir vermeintlich nicht mehr ausweichen. In einer Gesellschaft, welche zu den stabilsten und wirtschaftlich erfolgreichsten der Welt gehört, ist die persönliche Glückserfüllung doch fast uneingeschränkt möglich.

Anscheinend sind wir aber sehr unglücklich. Die Bestsellerlisten sind regelmäßig mit mindestens drei Ratgebern für ein glückliches Leben angeführt. Jedes Jahr mehren sich die Studien, nach welchen besonders die deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unglücklich in ihrem Beruf seien. Da die Arbeit für uns einen wesentlichen Stellenwert im Leben hat, müsste sich nach dem Prinzip der Work-Life-Balance unser Privatleben umso besser anfühlen müssen, damit viele Menschen nicht krank werden.

Seit vielen Jahren nimmt die Zahl der psychisch erkrankten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unentwegt zu. In Verbindung kann das damit stehen, dass sich nur noch 15-25 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihrem Beruf identifizieren können.

So mag sich wirklich ein düsteres Bild abzeichnen. Was ist mit uns los? Wir haben unzählige Ressourcen, uns ein glückliches Leben zu schaffen. Warum empfinden sich Menschen in ärmeren, weniger entwickelten Ländern oftmals glücklicher als wir?

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Begleitung durch den Tag: Ein Gebet für den Morgen

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Die Nacht endet. Die Sonne kündigt sich an. Der Tag beginnt. Ein neuer Tag voller wunderbarer Dinge, auf die wir uns freuen dürfen. Ein Tag mit Dingen, die wir uns vielleicht nicht unbedingt gewünscht haben, die aber bewältigt werden wollen. Ein neuer Tag voller Leben kündigt sich an.

Wir sind begleitet durch den Tag mit seinen Höhen und Tiefen. Ich möchte ein Gebet veröffentlichen, welches mir in diesen Tagen in den Sinn kam:

Herr, ein neuer Tag beginnt. Begleite mich, lass dich mich begleiten.
Herr, sei bei mir an diesem Tag, lass deine Gegenwart mich durchdringen.
Herr, segne meine Gedanken, damit ich deinem Wort folgen kann.
Herr, segne meine Augen, damit ich die Schönheit dieses Tages sehen kann.
Herr, segne meine Augen, damit ich dich in meinen Mitmenschen erkenne.
Herr, segne meine Ohren, damit ich deinem Wort lauschen kann.
Herr, segne meine Ohren, damit ich offen für meine Mitmenschen bin.
Herr, segne meinen Mund, damit ich dein Wort verkünden kann.
Herr, segne meinen Mund, damit meine Worte von deiner Botschaft getragen sind.
Herr, segne mein Herz, damit ich in ihm deine Gegenwart spüre.
Herr, segne mein Herz, damit ich in ihm meine Gegenwart spüre.
Herr, segne mein Herz, damit ich in ihm meine Mitmenschen aufnehmen kann.
Herr, segne meine Hände, damit ich dein Werk vollbringen kann.
Herr, segne meine Hände, damit mein Werk von deiner Botschaft getragen ist.
Herr, segne meine Füße, damit ich die Kraft deiner Schöpfung spüren kann.
Herr, segne meine Füße, damit ich bedacht meine Schritte gehe.
Herr, segne meine Füße, damit ich auf andere zugehen kann.
Begleite mich und alle, die mit mir verbunden sind, durch diesen von dir geschenkten Tag.

Amen.

Warum es sich zu Glauben lohnt

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Es ist schwieriger geworden, sich zu einem Glauben bekennen zu können. Es ist schwieriger geworden, an etwas zu glauben.

Nein, damit meine ich nicht oberflächlichen Glauben an Alltagsdinge. Daran, dass uns etwas gelingt, dass wir ein schönes Wochenende haben, dass wir eine schöne Feier haben werden. Das ist eine erste Stufe des Glaubens, die wir aber noch vertiefen können. Wir können glauben, dass es etwas tieferes gibt, was all diesen Dingen, die unseren Alltag füllen, immanent ist.

Die Welt ist oberflächlicher geworden und wird es weiter, weil sie auch komplexer wird. Uns umgeben immer mehr Möglichkeiten und Herausforderungen. Kaum ein Lebensbereich, in welchem wir nicht vielfältigen Möglichkeiten und Versuchungen unterliegen, die jeweils für sich behaupten, die richtigen zu sein. Wir fühlen uns verunsichert. Ob im Berufs- oder Familienleben, in persönlichen oder gesellschaftlichen Fragestellungen: Immer neue Modelle und Theorien suggerieren uns, einen bestimmen Weg einschlagen zu müssen.

Wir können uns darin verlieren.
Oder uns darin festigen.

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