Von Glück und Zufriedenheit, von Erfüllung und Dankbarkeit.

17-11-05-3-Pixabay-Kleeblatt

Die Suche nach dem glücklichen Leben

Gönnen wir uns ein glückliches Leben! Diesem Mantra können wir vermeintlich nicht mehr ausweichen. In einer Gesellschaft, welche zu den stabilsten und wirtschaftlich erfolgreichsten der Welt gehört, ist die persönliche Glückserfüllung doch fast uneingeschränkt möglich.

Anscheinend sind wir aber sehr unglücklich. Die Bestsellerlisten sind regelmäßig mit mindestens drei Ratgebern für ein glückliches Leben angeführt. Jedes Jahr mehren sich die Studien, nach welchen besonders die deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unglücklich in ihrem Beruf seien. Da die Arbeit für uns einen wesentlichen Stellenwert im Leben hat, müsste sich nach dem Prinzip der Work-Life-Balance unser Privatleben umso besser anfühlen müssen, damit viele Menschen nicht krank werden.

Seit vielen Jahren nimmt die Zahl der psychisch erkrankten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unentwegt zu. In Verbindung kann das damit stehen, dass sich nur noch 15-25 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihrem Beruf identifizieren können.

So mag sich wirklich ein düsteres Bild abzeichnen. Was ist mit uns los? Wir haben unzählige Ressourcen, uns ein glückliches Leben zu schaffen. Warum empfinden sich Menschen in ärmeren, weniger entwickelten Ländern oftmals glücklicher als wir?

Weiterlesen

Begleitung durch den Tag: Ein Gebet für den Morgen

17-10-21-3-Pixabay-Ortschaft-Nebel

Die Nacht endet. Die Sonne kündigt sich an. Der Tag beginnt. Ein neuer Tag voller wunderbarer Dinge, auf die wir uns freuen dürfen. Ein Tag mit Dingen, die wir uns vielleicht nicht unbedingt gewünscht haben, die aber bewältigt werden wollen. Ein neuer Tag voller Leben kündigt sich an.

Wir sind begleitet durch den Tag mit seinen Höhen und Tiefen. Ich möchte ein Gebet veröffentlichen, welches mir in diesen Tagen in den Sinn kam:

Herr, ein neuer Tag beginnt. Begleite mich, lass dich mich begleiten.
Herr, sei bei mir an diesem Tag, lass deine Gegenwart mich durchdringen.
Herr, segne meine Gedanken, damit ich deinem Wort folgen kann.
Herr, segne meine Augen, damit ich die Schönheit dieses Tages sehen kann.
Herr, segne meine Augen, damit ich dich in meinen Mitmenschen erkenne.
Herr, segne meine Ohren, damit ich deinem Wort lauschen kann.
Herr, segne meine Ohren, damit ich offen für meine Mitmenschen bin.
Herr, segne meinen Mund, damit ich dein Wort verkünden kann.
Herr, segne meinen Mund, damit meine Worte von deiner Botschaft getragen sind.
Herr, segne mein Herz, damit ich in ihm deine Gegenwart spüre.
Herr, segne mein Herz, damit ich in ihm meine Gegenwart spüre.
Herr, segne mein Herz, damit ich in ihm meine Mitmenschen aufnehmen kann.
Herr, segne meine Hände, damit ich dein Werk vollbringen kann.
Herr, segne meine Hände, damit mein Werk von deiner Botschaft getragen ist.
Herr, segne meine Füße, damit ich die Kraft deiner Schöpfung spüren kann.
Herr, segne meine Füße, damit ich bedacht meine Schritte gehe.
Herr, segne meine Füße, damit ich auf andere zugehen kann.
Begleite mich und alle, die mit mir verbunden sind, durch diesen von dir geschenkten Tag.

Amen.

Das institutionalisierte Leben

17-09-16-3-Pixabay-Hände-Baby-Erwachsener-2

In der menschlichen Entwicklung hat sich die Institutionalisierung der verschiedensten Dinge herausgebildet. Um das Zusammenleben im sozialen Gefüge zu organisieren, ist es sinnvoll, sozialen Umgang, soziale Gegebenheiten und gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu instiutionalisieren. Gleich welcher Bereich des menschlichen Lebens betrachtet wird, es findet sich eine mehrheitlich im Diskurs erworbene oder durch gesellschaftliche Definitionsprozesse gebildete Institution.

In der Form unseres Zusammenlebens begegnen wir bspw. der Familie, welche die kleinste Einheit unserer sozialen Struktur ist. Eine Familie tritt als Einheit nach außen auf, als heutiges Merkmal mag man neben dem sichtbaren Zusammenleben von Eltern und Kindern zugleich den Nachnamen sehen können, durch welche diese identifiziert werden kann. Eine Familie definiert sich als Einheit in der eigenen Verwandschaft, in der Nachbarschaft und in der Ortsgemeinschaft, in welcher sie ihr Zuhause hat. Zugleich wird die Familie von anderen  – selbst Institutionen – als eine solche definiert, bspw. vom Staat als soziale Einheit in unterschiedlichen Kontexten. Diese Eigen- und Fremdinsitutionalisierung lässt die Familie als Instrument im Umgang jeglicher Art greifbar, verwertbar und bewertbar machen. Sie wir damit Teil eines Systems, welches sich im Laufe verschiedener Prozesse definiert und definieren lässt. Dieses Instrument formt und stabilisiert das System, in welchem es sich befindet, ebenso formt und stabilisiert das System das Instrument.

Weiterlesen