Was ist die Quelle unserer Werte?

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Ziele sind uns ein alltäglicher Begleiter. Ziele lassen sich für unsere Lebensbereiche formulieren, die einen kurz, mittel- oder langfristigen Prozess beschreiben (z. B. eine Familie gründen, einen bestimmten Beruf ausüben wollen). Ziele sind nur ein Teil einer tiefergehenden Betrachtungsweise, eines Kerns, einer noetischen (geistigen) Dimension des Menschen. Ziele ändern sich durch Lebensumstände, durch innere und äußere Einflüsse. Sinn und Werte sind langlebiger und standhafter – basaler. Sie sind auch wandelbar, bilden aber die wahrlich innere Dimension und Quelle vieler Ressourcen für unsere Persönlichkeit. Die Suche nach dem individuellen Sinn und den persönlichen Werten ermöglicht dem Menschen somit eine tiefgehende und damit langfristige Lösung und ein Werkzeug, um den vielfältigen Herausforderungen im Leben begegnen zu können.

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Spiritualität und Religiösität in Beratung und Coaching

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Spiritualität ist ein sehr persönliches Thema. Jeder Mensch macht eigene, sensible Erfahrungen. Selbst Menschen einer gleichen Glaubensgemeinschaft leben ihren Glauben individuell und erzeugen so eine Vielfalt innerhalb von Gemeinschaften. Da Spiritualität kein Wissen ist, sondern Glauben, ist der respektvolle, wertschätzende Umgang im Miteinander notwendig. Im alltäglichen Miteinander und somit auch in Beratung und Coaching.

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Am Anfang war das Wort – Das Wort als schöpferische Kraft

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Im Johannesevangelium lesen wir: „Im Anfang war das Wort.“ und „Alles ist durch das Wort geworden.“

Nicht nur im christlichen Glauben spielt das Wort eine gewichtige Rolle: Gott ist das Wort, das Wort war Gott. Ohne Wort ist alles nichts. Durch das Wort hat Gott unsere Welt geschaffen.

Das Wort ist elementarer Bestandteil unserer Sprache. Unsere Sprache ist unser wichtigstes Mittel, um in Dialog mit unseren Mitmenschen zu kommen, um Dingen einen Namen zu geben, um unsere Welt zu konstruieren. Wir können nur interagieren, wenn wir ein Verständnis über eine Sprache haben und mit Menschen zusammenkommen, welche gleiches oder ähnliches unter dieser Sprache verstehen. Selbst wenn wir nicht sprechen könnten und uns möglicherweise nur durch Gesten oder Gebärden mitteilen können, ist ein Sprachverständnis notwendig. Unsere Gedanken werden zu Worten. Werden sie verbalisiert, werden sie zu einer Handlung. Gesten und Gebärden können nur zu einer Handlung werden, wenn ihnen ein Sprachverständnis zugrunde liegt, auch wenn dies nur auf einer kognitiven Ebene verarbeitet werden kann.

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