„Stärken“. „Schwächen“. Zwei Wörter, mit denen wir in unserer Kultur hier und da Schwierigkeiten haben.

In der Persönlichkeitsentwicklung gibt es den Satz: „Stärken stärken und Schwächen schwächen“ oder „Schwächen in Stärken verwandeln“. Auch bekannt ist diese Situation: Das klassische Bewerbungsgespräch mit der Bitte des Personalers an den Bewerber, seine drei Stärken und drei Schwächen aufzuzählen. Sicherlicht für die meisten Menschen eine schwierige Frage. Kann doch jede Antwort falsch sein. Und denken wir doch erst an den Alltag: Wer von seinen Stärken erzählt, mag schnell egoistisch oder arrogant wirken. Wer von seinen Schwächen berichtet, vermag voreilig als schwach eingeschätzt werden. Welcher Weg ist hilfreich? Wie verhalten wir uns denn mit Stärken?

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In unserer Gesellschaft sind die Bedingungen für die Menschen, einer sinn- und wertstiftenden Arbeit nachgehen zu können, so gut wie nie. Vielleicht auf den ersten Blick? In Deutschland sind so viele Menschen in Arbeit wie nie zuvor, es gibt unzählige Möglichkeiten, sich beruflich zu verändern und zu qualifizieren. Es gibt weniger Hindernisse, sich gänzlich neu zu orientieren oder Arbeitgeber möglichst nach den eigenen Vorstellungen auszusuchen. Neue Managementmodelle verheißen eine wertvollere Gestaltung unserer Arbeitswelt.

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