Von Glück und Zufriedenheit, von Erfüllung und Dankbarkeit.

Die Suche nach dem glücklichen Leben

Gönnen wir uns ein glückliches Leben! Diesem Mantra können wir vermeintlich nicht mehr ausweichen. In einer Gesellschaft, welche zu den stabilsten und wirtschaftlich erfolgreichsten der Welt gehört, ist die persönliche Glückserfüllung doch fast uneingeschränkt möglich.

Anscheinend sind wir aber sehr unglücklich. Die Bestsellerlisten sind regelmäßig mit mindestens drei Ratgebern für ein glückliches Leben angeführt. Jedes Jahr mehren sich die Studien, nach welchen besonders die deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unglücklich in ihrem Beruf seien. Da die Arbeit für uns einen wesentlichen Stellenwert im Leben hat, müsste sich nach dem Prinzip der Work-Life-Balance unser Privatleben umso besser anfühlen müssen, damit viele Menschen nicht krank werden.

Seit vielen Jahren nimmt die Zahl der psychisch erkrankten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unentwegt zu. In Verbindung kann das damit stehen, dass sich nur noch 15-25 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihrem Beruf identifizieren können.

So mag sich wirklich ein düsteres Bild abzeichnen. Was ist mit uns los? Wir haben unzählige Ressourcen, uns ein glückliches Leben zu schaffen. Warum empfinden sich Menschen in ärmeren, weniger entwickelten Ländern oftmals glücklicher als wir?

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Über die Achtsamkeit.

Achtsamkeit ist eine Art des Seins, bei der man in Kontakt ist mit den Dingen, wie sie im gegenwärtigen Augenblick sind. Sie stellt sich ein, als Bewusstheit, die sich durch gerichtete, nicht wertende Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick auszeichnet. Achtsamkeit ist keine Technik, vielmehr eine Art des Seins. Sie schließt Geist und Herz mit ein.

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Arbeit als sinnstiftende Ressource für den Menschen

In unserer Gesellschaft sind die Bedingungen für die Menschen, einer sinn- und wertstiftenden Arbeit nachgehen zu können, so gut wie nie. Vielleicht auf den ersten Blick? In Deutschland sind so viele Menschen in Arbeit wie nie zuvor, es gibt unzählige Möglichkeiten, sich beruflich zu verändern und zu qualifizieren. Es ist heute kein Problem mehr, sich gänzlich neu zu orientieren und Arbeitgeber möglichst nach den eigenen Vorstellungen auszusuchen. Neue Managementmodelle verheißen eine wertvollere Gestaltung unserer Arbeitswelt.

Andererseits steht die Arbeitswelt vor Veränderungen, die nach Meinung einiger Studien die gravierendsten Veränderungen seit der industriellen Revolution bedeuten. Viele Arbeitsverhältnisse, auch in früher sicheren Bereichen, sind weitestgehend befristet und bieten auch qualifizierten Arbeitnehmern keine ausreichende Sicherheit mehr. Branchen geraten aufgrund nicht nachhaltiger Entscheidungen in kritische Verwerfungen, die zu existenziellen Problemen für die Arbeitnehmer führen. Immer wieder ist zu hören, dass sich Arbeitnehmer nicht mehr mit ihrem Arbeitgeber identifizieren können und psychische Erkrankungen mehr und mehr zunehmen.

Wie kann Arbeit dennoch als sinnvoll erachtet werden? Wenn die Tätigkeiten eines Büroangestellten dazu führen, dass der organisatorische Ablauf einer Bestellung erfolgreich ist, war sein Wirken sinnvoll. Wenn ein Programmierer sich darum kümmert, dass der Roboter ein Werkstück nach den Vorgaben fertigt, waren seine Einstellungen sinnvoll. Dennoch erleben wir eine „Entgrenzung“ von Arbeit.

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Sinnvolle Ästhetik: Sinnliche Erfahrungen deuten

Im alltäglichen Sprachgebrauch verwenden wir die Bezeichnungen, etwas sei „ästhetisch“ oder „schön“, zumeist synonym. Dabei beschreibt die „Ästhetik“ auch über lange Zeit hinweg die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit. Vor allem in der Natur und Kunst sprechen wir von Ästhetik, wenn wir etwas als schön und ansprechend empfinden.

Doch geht die originäre Bedeutung des Begriffes Ästhetik noch weiter. Aus dem Griechischen meint Ästhetik die Lehre von der Wahrnehmung und dem sinnlichen Anschauen. Mit unseren Sinnen nehmen wir unsere Umwelt wahr: Zumeist sehen, hören und riechen wir sie. Für ein tieferes empfinden können wir sie auch fühlen und schmecken. Wenn wir sie durch Berührung fühlen und Verkostung schmecken, so sind wir in unserer Wahrnehmung schon einen Schritt weiter: Wenn uns eine Speise durch Betrachtung und Geruch schon anspricht, so ist der Geschmack unsere letzte Prüfung, welche sie bestehen muss, bevor sie es würdig ist, in uns aufgenommen zu werden.

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