Ein Weg, kontemplativ zu leben

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In unserer Gesellschaft haben fernöstliche Achtsamkeitskonzepte und buddhistische Haltungen im Alltag offenbar einen besseren Stand als Christliche. Schade. Ist doch das Christentum unser Ursprung und ein wesentlicher Grundstein unserer Kultur. Doch wo begegnen wir im Alltag mal christlichen Impulsen und Vergleichen für ein achtsames Leben? Statt Jesus als Hoffnungsträger mit einem stärkenden Spruch zu begegnen, schauen wir eher auf Bilder von Buddha. Natürlich spielt da die Frage nach dem Stellenwert christlichen Glaubens in der Gesellschaft eine elementare Rolle. Hat das Christentum schon eine Legitimationskrise, sind die Menschen für die achtsamen und meditativen Elemente des Glaubens nur schwer zu erreichen.

Die Menschen suchen in der sich immer schneller bewegenden Welt nach einem Ausgleich. Sie suchen in einer lauter werdenden Welt nach Ruhe. Sie wollen sich das Recht darauf erfüllen. Da sich immer weniger Menschen eine aktiv im Leben gelebte Religion vorstellen können, kommen fernöstliche Haltungen weniger direktiv daher, mit einer gewissen Distanz, die den (westlichen) Menschen in seinem Streben nach Individualität und Selbstverwirklichung eher ansprechen als eine vermeintlich zu einengende oder gar dogmatische Religion wie das Christentum.

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Am Anfang war das Wort – Das Wort als schöpferische Kraft

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Im Johannesevangelium lesen wir: „Im Anfang war das Wort.“ und „Alles ist durch das Wort geworden.“

Nicht nur im christlichen Glauben spielt das Wort eine gewichtige Rolle: Gott ist das Wort, das Wort war Gott. Ohne Wort ist alles nichts. Durch das Wort hat Gott unsere Welt geschaffen.

Das Wort ist elementarer Bestandteil unserer Sprache. Unsere Sprache ist unser wichtigstes Mittel, um in Dialog mit unseren Mitmenschen zu kommen, um Dingen einen Namen zu geben, um unsere Welt zu konstruieren. Wir können nur interagieren, wenn wir ein Verständnis über eine Sprache haben und mit Menschen zusammenkommen, welche gleiches oder ähnliches unter dieser Sprache verstehen. Selbst wenn wir nicht sprechen könnten und uns möglicherweise nur durch Gesten oder Gebärden mitteilen können, ist ein Sprachverständnis notwendig. Unsere Gedanken werden zu Worten. Werden sie verbalisiert, werden sie zu einer Handlung. Gesten und Gebärden können nur zu einer Handlung werden, wenn ihnen ein Sprachverständnis zugrunde liegt, auch wenn dies nur auf einer kognitiven Ebene verarbeitet werden kann.

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Warum Beratung und Coaching?

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Veränderung und Entwicklung sind im Leben unser ständiger Begleiter. Unsere Umwelt verändert sich, wir uns mit ihr und durch sie. Wir Menschen sind keinesfalls statische Wesen.

Oft wird die Frage gestellt, welchen Nutzen Beratung und Coaching einer Person ermöglichen. Nun, im Grunde liegt hier schon der wesentliche Ansatz: Der Berater und/oder Coach unterstützt den Ratsuchenden, Klienten oder Coachee in seinem Anliegen. Dieses Anliegen muss der Ratsuchende selbst formulieren können. Möglicherweise ist es noch etwas unklar und im Erstgespräch mit dem Berater und Coach kann es unter verschiedenen Blickwinkeln konkretisiert werden. Vielleicht gibt es auch ein Anliegen hinter dem Anliegen, welches der Ratsuchende mit neutraler Unterstützung im Dialog erkennt. Zwar sind Beratung und Coaching in ihrer Profession etwas different, dem Berater und Coach kommt jedoch in beiden Formen eine Funktion als “Entscheidungshebamme” zu: Er unterstützt durch Methoden, Wissen, Erfahrung und einem guten Gespür den Ratsuchenden in seinem Anliegen. So hilft er im Erstgespräch mit, den wesentlichen Auftrag zu entwickeln und begleitet den Ratsuchenden dann bis zur “Geburt”, dem Ende des Prozesses.

So wie wir uns in vielen Lebensbereichen Unterstützung suchen, können Beratung und Coaching bei Fragestellungen, Unklarheit oder Wünschen helfen. Es kann unterstützen, Ressourcen zu aktivieren, zu stärken oder zu ordnen, welche zur Lösung eines Anliegens notwendig und somit für unsere Entwicklung wesentlich sind.

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