Über das Selbst

„Ich kenne mich.“ Oder: „Du kennst mich am besten.“ Oder: „Du kennst mich doch gar nicht!“ – Sätze, die jeder von uns schon einmal gesagt haben dürfte. Doch wie gut kennen wir uns wirklich? Und inwiefern können uns andere kennen? Was braucht es, um sich selbst und jemand anderen wirklich zu kennen?

 

Zentral ist die eigene Perspektive auf sich selbst: „Wer bin ich?“ – Das ist unser Selbstbild. Die Umwelt kann helfen, dieses Bild zu entwickeln, zu vervollständigen, eine differente Betrachtung zu ermöglichen. Mit einer anderen Perspektive – möglicherweise wie ein Puzzle. Und: Unsere Sicht auf uns selbst, unser Selbstbild, interagiert auch immer mit unserem Bild von anderen.

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Zeit

Zeit.
Unbekannter Moment, unbestimmte Zeit, weit entfernt.

Zeit.
Ersehnter Augenblick, spontanes Ereignis, jetzt, erwärmt.

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Werte, Sinn und Ziele als Ebenen der individuellen Handlungsorientierung

Organisieren wir unser tägliches Handeln, so richten wir uns hauptsächlich an Zielen aus: Welchen Weg möchte ich nehmen? Was muss ich in den nächsten Tagen erledigen, um das Projekt rechtzeitig abzuschließen? Ziele lassen sich für unsere Lebensbereiche formulieren, machen konkretes Handeln greifbar und sind zumeist situativ. Diese Ziele sind dabei aber nur der erste, sichtbare Teil einer tiefergehenden Betrachtungsweise. Basis dessen, auf welche wir unsere Ziele formulieren und uns entscheiden, sind die bewussten oder unbewussten Werte und unser Sinn.

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Heimat

Heimat, was bedeutest du mir? Fremd bin ich nicht in dir.
Schauend auf dich, präge ich dich ein, prägst du mich.

Gefühl von Vertrauen, Gefühl von Geborgenheit, unendlicher Kraft,
ein Ort, ein Mensch, ein Ding, das mich umhüllt, umringt.

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Der sinnvolle Impuls, #16

Relative Macht

Zum Thema Macht haben sicherlich viele Menschen ein ambivalentes Verhältnis, da ihr zunächst eine negative Deutung zukommt. Macht gilt oft als etwas Unheimliches oder etwas Anrüchiges.

So wird Macht oft gleichgesetzt mit der „Kraft des Stärkeren“, mit Macht im Hierarchieverständnis, in Unternehmen oder Staatsformen. Selbst in der Familie und im Freundeskreis treffen wir auf Machtverhältnisse: Wir sind konfrontiert mit Verhältnissen, die sich auf Stärke, Größe, Alter, Wissen, eine Funktion oder Status beziehen. Doch schauen wir bei uns selbst: Auch von uns geht Macht aus, an sich in jeder alltäglichen Interaktion.

 

„Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch.“
– Karl Marx

 

Um sich dem Thema „Macht“ zu nähern, kann Heinrich Popitz, ein deutscher Soziologe, weiterhelfen, welcher zu sozialen Normen, sozialen Rollen und Gewalt geforscht hat.

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