Für keinen unserer fünf Sinne gibt es sicherlich ein so vielfältiges Repertoire an Beschreibungen und Verfeinerungen wie für das Sehen. Hat es deshalb eine besondere Bedeutung?

Weiterlesen

Erik H. Erikson, deutsch-amerikanischer Psychoanlaytiker (1902-1994), erarbeitete das „Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung“. Demnach wächst der Mensch in einem Spannungsfeld von Ich-Entwicklung und Umwelteinflüssen, seine Reife entwickelt sich in jedem seiner Lebensabschnitte und greift dabei auf Erfahrungen aus vorherigen zurück. Die Entwicklungsstufen sind wie in sich abgeschlossene Krise zu sehen, mit einer Spannung zwischen einem förderlichen und hinderlichen Pol.

 

Der Mensch entwickelt sich nach Erikson in diesen Stufen:

Weiterlesen

Jedes Individuum prägt mit seinem Verhalten und Haltungen die Gemeinschaft und Gesellschaft, in welcher es lebt. So ist jede Gesellschaft ein Kollektiv vielfältiger Prägungen, Strömungen, Haltungen oder Milieus.

 

Gemeinsame Werte

Wird reflektiert, was und wie eine Gesellschaft definiert, was sie als ihre Basis versteht und was ihr zugschrieben wird, so sind Werte und darauf aufbauende Milieubildungen eine Möglichkeit für ihre Beschreibung.

Weiterlesen

Wir konstruieren als Gesellschaft unsere Wirklichkeit: Es gibt eine bewusst und unbewusst herbeigeführte gesellschaftliche Norm über und Deutung von Etwas. Es gibt Werte, Systeme, als normal geltende Verhaltensweisen. So arrangieren wir unser menschliches Zusammenleben.

Wir konstruieren als Individuum unsere Wirklichkeit: Es gibt eine bewusst und unbewusst herbeigeführte individuelle Norm über und Deutung von Etwas. Wir haben Meinungen, Vorurteile, Reaktionsmuster. So arrangieren wir unser Zurechtkommen mit anderen.

Weiterlesen

„Solidarität“ meint ein Verbundensein, einen Zusammenhalt untereinander, um gleiche Ziele oder Werte zu verfolgen. Dabei zeichnet sie sich insbesondere durch aktive gegenseitige Untersützung aus.

 

„Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müßte, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“
– Seneca

 

Solidarität ist dabei doch subjektiv. Eine horizontale Solidarität sehen wir in einer Gruppe von Menschen auf gleicher Ebene. Diese wurde bspw. in der Arbeitnehmerbewergung der Industrialisierung gelebt und mündete in die Grundprinzipien der Gewerkschaften. Auch politische Parteien sind eine Form der horizontalen Solidarität, wenn sie homogene Wählergruppen bedienen oder hauptsächlich Interessen von Menschen vertreten, deren Anschauung und Ziel wenig different sind.

Weiterlesen