Stärken. Eine Sichtweise auf unsere Eigenschaften.

„Stärken“. „Schwächen“. Zwei Wörter, mit denen wir in unserer Kultur hier und da Schwierigkeiten haben.

In der Persönlichkeitsentwicklung gibt es den Satz: „Stärken stärken und Schwächen schwächen“ oder „Schwächen in Stärken verwandeln“. Auch bekannt ist diese Situation: Das klassische Bewerbungsgespräch mit der Bitte des Personalers an den Bewerber, seine drei Stärken und drei Schwächen aufzuzählen. Sicherlicht für die meisten Menschen eine schwierige Frage. Kann doch jede Antwort falsch sein. Und denken wir doch erst an den Alltag: Wer von seinen Stärken erzählt, mag schnell egoistisch oder arrogant wirken. Wer von seinen Schwächen berichtet, vermag voreilig als schwach eingeschätzt werden. Welcher Weg ist hilfreich? Wie verhalten wir uns denn mit Stärken?

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Herbst

Welt, dein Kleid wird rasch älter, seine Zeit ist gekommen.
Welt, ein Kleid löst sich auf, eine Zeit, ebenso zerronnen.

Herbst.
Wohlig warm wird es werden, innen, für uns.

Herbst.
Draußen, ungemütlicher, kühler, jedoch: wir bekennen uns.
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Einheit

 

„Das Leben ist ein nie endendes Entdecken der Einheit alles Geschaffenen.“
– Lord Yehudi Menuhin

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Der sinnvolle Impuls, #6

Arbeit als sinnstiftende Ressource für den Menschen

In unserer Gesellschaft sind die Bedingungen für die Menschen, einer sinn- und wertstiftenden Arbeit nachgehen zu können, so gut wie nie. Vielleicht auf den ersten Blick? In Deutschland sind so viele Menschen in Arbeit wie nie zuvor, es gibt unzählige Möglichkeiten, sich beruflich zu verändern und zu qualifizieren. Es gibt weniger Hindernisse, sich gänzlich neu zu orientieren oder Arbeitgeber möglichst nach den eigenen Vorstellungen auszusuchen. Neue Managementmodelle verheißen eine wertvollere Gestaltung unserer Arbeitswelt.

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Glauben – Einfacher schwieriger.

Es ist schwieriger geworden, sich gläubig bekennen zu können. Es ist schwieriger geworden, an etwas zu glauben. Es ist schwieriger geworden, an etwas glauben zu wollen.

Dabei ist der institutionalisierte Glauben die Herausforderung der Zeit. Spiritualität begegnet uns in unserer individualisierten Welt in vielfältiger Weise. Die Gestaltung eines Glaubens verbunden mit einer Religion ist dabei die Form, die Raum für eine besondere Entwicklung öffnet – positiv wie negativ, weg von wie auch hin zu einem Kern. Doch ist nicht gerade diese Auseinandersetzung ein Keim für einen Glauben, der fester, tiefer und wertvoller werden kann? Kann nicht der, der in der Auseinandersetzung Fragen für sich geklärt hat, auch Antwort geben?

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