Die Entwicklungsstufen des Menschen

Wie ein Baum wächst und reift der Mensch in all seinen Lebensjahren. Seine Erfahrungen kommen so Schicht um Schicht seinem Leben hinzu und unterstützen dabei, eine schützende Rinde um den Stamm zu legen.

Erik H. Erikson, deutsch-amerikanischer Psychoanlaytiker, hat ein Modell zur Entwicklung des Menschen definiert. Der Mensch wächst im Spannungsfeld von Ich-Entwicklung und Umwelteinflüssen, seine Reife entwickelt sich in jedem seiner Lebensabschnitte und greift dabei auf die Erfahrungen aus vorherigen zurück. Diese Entwicklungsstufen sind wie eine in sich abgeschlossene Krise zu sehen, mit einer Spannung zwischen einem förderlichen und hinderlichen Pol. Der Mensch entwickelt sich in dieser Bandbreite:

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Panorama Berge

Berge, majestätisch, stark, massiv,
Berge, mystisch, sieht man kontemplativ.

Hoch oben, über allem, über allen, über sich,
hoch oben, mit allem, mit allen, unter sich.

Weitblick, Einblick, Weitsicht, Einsicht,
Ferne, Distanzen, Panorama, Horizont – einzig.

Einzigartig, unverwechselbar, charakterstark,
reflektierend, prägend, individualisierend, autark.

Weitblick, weit blicken und vieles einsehen,
Weitsicht, weit sichten und nicht wegblicken.

Grün, weiß, grau und blau, Farben der Natur,
spitz, gewölbt, zackig, der Berge Gravur.

Frisch, kühl, neblig, im Tau, warm, stehend, Luft im Berge,
erquickend, raubend, schöpfend, testend, der Mensch sich kläre.

Im Himmel, Panorama, Freiheit, unendliche Weiten,
unter dem Himmel, in der Mitte, Verantwortung, viele Seiten.

Panorama Berge, facettenreich, Jahrtausende alt.

Träumen, verwandeln, inspirieren, Gipfel ruft,
sehen, staunen, erführchtig schauen, oben ruht.

Panorama Mensch, Blicke schweifen, noch Jahre jung.

Bilder im Kopf

In unserer Kommunikation greifen wir im Austausch mit anderen auf das zurück, was wir an Erfahrungen in unserem Gedächtnis gespeichert, in früherer Zeit gelernt haben. Um diese Erfahrungen anzureichern und damit unser Repertoire an Kommunikationsmöglichkeiten zu erweitern, braucht es eine Offenheit für Neues und die Bereitschaft, die eigenen Handlungs- und Verhaltensoptionen immer wieder zu ergänzen.

Unbekanntes erschließen wir uns dabei auf vielfältigem Wege. Lernen wir dieses Unbekannte von anderen, so nutzen diese ihre Erfahrung und ihr Repertoire, um ein „Ding“ uns bekannt zu machen und wir versuchen, uns dieses Dingliche anzueignen.

Dieses noch unbekannte, neue, korrespondiert mit unseren eigenen Erfahrungen. Wir suchen in unserer Kiste, welche Erfahrungen denn am ehesten mit der neuen verglichen, ergänzt, ersetzt oder erklärt werden kann. Wir suchen in unserer Kiste, in unserem Erfahrungsschatz, nach Bildern.

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Von Glück und Zufriedenheit, von Erfüllung und Dankbarkeit.

Die Suche nach dem glücklichen Leben

Gönnen wir uns ein glückliches Leben! Diesem Mantra können wir vermeintlich nicht mehr ausweichen. In einer Gesellschaft, welche zu den stabilsten und wirtschaftlich erfolgreichsten der Welt gehört, ist die persönliche Glückserfüllung doch fast uneingeschränkt möglich.

Anscheinend sind wir aber sehr unglücklich. Die Bestsellerlisten sind regelmäßig mit mindestens drei Ratgebern für ein glückliches Leben angeführt. Jedes Jahr mehren sich die Studien, nach welchen besonders die deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unglücklich in ihrem Beruf seien. Da die Arbeit für uns einen wesentlichen Stellenwert im Leben hat, müsste sich nach dem Prinzip der Work-Life-Balance unser Privatleben umso besser anfühlen müssen, damit viele Menschen nicht krank werden.

Seit vielen Jahren nimmt die Zahl der psychisch erkrankten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unentwegt zu. In Verbindung kann das damit stehen, dass sich nur noch 15-25 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihrem Beruf identifizieren können.

So mag sich wirklich ein düsteres Bild abzeichnen. Was ist mit uns los? Wir haben unzählige Ressourcen, uns ein glückliches Leben zu schaffen. Warum empfinden sich Menschen in ärmeren, weniger entwickelten Ländern oftmals glücklicher als wir?

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