„Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.“
– David Hume

 

Schönheit, die: „S. ist subjektiv und zumeist ein affektives Empfinden beim Anschauen eines physischen Objekts, bspw. eines Gegenstandes, eines Menschen, der Natur oder Kunst. Als schön können auch immaterielle Dinge wie Ideen, Gedanken, Erzähungen oder Erinnerungen empfunden werden.“

 

Schönheit ist mitten im Leben, ist das Leben, ein Momentum oder eine lange Zeit, die so nahe gehen kann. Etwas als schön zu empfinden, kann so einfach sein und zugleich ist Schönheit eine streitbare, individuelle Wertung. Schönheit ist ein interessenloses Wohlgefallen durch Sinneserfahrung und damit ein kurz oder anhaltender Zustand, welcher den Menschen emotional berührt.

Weiterlesen

Welche Werte sind uns gemein? Eine Antwort auf diese Frage hat besonders Shalom Schwartz, ein israelischer Soziologe, geprägt. Er hat Werte definiert, die uns allen gleich sind, in ihrer Gewichtung aber unterschiedlich ausfallen. Er hat zehn Wertekategorien erarbeitet:

  • Selbstausrichtung: Das unabhängiges Denken und Handeln einer Person
  • Stimulation: Das Streben nach Abwechslung, Vielfalt und Aktivierung der Sinne
  • Hedonismus: Die Freude an positiven, nachhaltigen Sinneserfahrungen
  • Erfolg: Der persönliche Erfolg, den man durch Selbstwirksamkeit erfährt
  • Macht: Der eigene soziale Status und dadurch verfügbare Macht
  • Sicherheit: Die Stabilität des sozialen Umfeldes und Beziehungen
  • Konformität: Das Streben, nach einem sozialen Rahmen zu handeln
  • Tradition: Die Verpflichtung, kulturelle und gesellschaftliche Rituale zu pflegen und Identität zu wahren
  • Güte: Das Wohlergehen anderer fördern, altruistisch handeln
  • Universalismus: Respekt und Toleranz gegenüber anderen Menschen und der Natur

In modernden, insbesondere demokratischen Gesellschaften gilt Freiheit als hoher Wert und als eine der wichtigsten Errungenschaften der letzten 100 Jahre. Wo findet sich die Freiheit in den von Schwartz definierten Werten?

Weiterlesen

Wir konstruieren als Gesellschaft unsere Wirklichkeit: Es gibt eine bewusst und unbewusst herbeigeführte gesellschaftliche Norm über und Deutung von Etwas. Es gibt Werte, Systeme, als normal geltende Verhaltensweisen. So arrangieren wir unser menschliches Zusammenleben.

Wir konstruieren als Individuum unsere Wirklichkeit: Es gibt eine bewusst und unbewusst herbeigeführte individuelle Norm über und Deutung von Etwas. Wir haben Meinungen, Vorurteile, Reaktionsmuster. So arrangieren wir unser Zurechtkommen mit anderen.

Weiterlesen

„Solidarität“ meint ein Verbundensein, einen Zusammenhalt untereinander, um gleiche Ziele oder Werte zu verfolgen. Dabei zeichnet sie sich insbesondere durch aktive gegenseitige Untersützung aus.

 

„Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müßte, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“
– Seneca

 

Solidarität ist dabei doch subjektiv. Eine horizontale Solidarität sehen wir in einer Gruppe von Menschen auf gleicher Ebene. Diese wurde bspw. in der Arbeitnehmerbewergung der Industrialisierung gelebt und mündete in die Grundprinzipien der Gewerkschaften. Auch politische Parteien sind eine Form der horizontalen Solidarität, wenn sie homogene Wählergruppen bedienen oder hauptsächlich Interessen von Menschen vertreten, deren Anschauung und Ziel wenig different sind.

Weiterlesen

Mut, das ist nicht nur die Bereitschaft, es ist der Wille, etwas zu wagen. Wer etwas wagt, der geht ein Wagnis ein. Wer wagt, gewinnt. Das ist immer mit Gefahren und Risiken verbunden. Wer mutig ist, stürzt sich ins Unbekannte. Mutig ist aber auch, wer an Bekanntem festhält. Mutig ist, wer eintritt, vertritt, hintritt.

Weiterlesen

 

„Das Leben ist ein nie endendes Entdecken der Einheit alles Geschaffenen.“
– Lord Yehudi Menuhin

Weiterlesen