Mut

Mut, das ist nicht nur die Bereitschaft, es ist der Wille, etwas zu wagen. Wer etwas wagt, der geht ein Wagnis ein. Wer wagt, gewinnt. Das ist immer mit Gefahren und Risiken verbunden. Wer mutig ist, stürzt sich ins Unbekannte. Mutig ist aber auch, wer an Bekanntem festhält. Mutig ist, wer eintritt, vertritt, hintritt.

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Bilder im Kopf

In unserer Kommunikation greifen wir im Austausch mit anderen auf das zurück, was wir an Erfahrungen in unserem Gedächtnis gespeichert, in früherer Zeit gelernt haben. Um diese Erfahrungen anzureichern und damit unser Repertoire an Kommunikationsmöglichkeiten zu erweitern, braucht es eine Offenheit für Neues und die Bereitschaft, die eigenen Handlungs- und Verhaltensoptionen immer wieder zu ergänzen.

Unbekanntes erschließen wir uns dabei auf vielfältigem Wege. Lernen wir dieses Unbekannte von anderen, so nutzen diese ihre Erfahrung und ihr Repertoire, um ein „Ding“ uns bekannt zu machen und wir versuchen, uns dieses Dingliche anzueignen.

Dieses noch unbekannte, neue, korrespondiert mit unseren eigenen Erfahrungen. Wir suchen in unserer Kiste, welche Erfahrungen denn am ehesten mit der neuen verglichen, ergänzt, ersetzt oder erklärt werden kann. Wir suchen in unserer Kiste, in unserem Erfahrungsschatz, nach Bildern.

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Verantwortung

Wie gestaltet sich unser individuelles und kollektives Leben?

Wir konstruieren als Gemeinschaft unsere Wirklichkeit: Es gibt eine bewusst und unbewusst herbeigeführte gesellschaftliche Norm über und Deutung von Etwas. Es gibt Werte, Systeme, als normal geltende Verhaltensweisen. So arrangieren wir unser menschliches Zusammenleben.

Wir konstruieren als Individuum unsere Wirklichkeit: Es gibt eine bewusst und unbewusst herbeigeführte individuelle Norm über und Deutung von Etwas. Wir haben Meinungen, Vorurteile, Reaktionsmuster. So arrangieren wir unser Zurechtkommen mit anderen.

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Freiheit

Welche Werte sind uns gemein? Eine Antwort auf diese Frage hat besonders Shalom Schwartz, ein israelischer Soziologe, geprägt. Er hat Werte definiert, die uns allen gleich sind, in ihrer Gewichtung aber unterschiedlich ausfallen. Er hat zehn Wertekategorien erarbeitet:

  • Selbstausrichtung: Das unabhängiges Denken und Handeln einer Person
  • Stimulation: Das Streben nach Abwechslung, Vielfalt und Aktivierung der Sinne
  • Hedonismus: Die Freude an positiven, nachhaltigen Sinneserfahrungen
  • Erfolg: Der persönliche Erfolg, den man durch Selbstwirksamkeit erfährt
  • Macht: Der eigene soziale Status und dadurch verfügbare Macht
  • Sicherheit: Die Stabilität des sozialen Umfeldes und Beziehungen
  • Konformität: Das Streben, nach einem sozialen Rahmen zu handeln
  • Tradition: Die Verpflichtung, kulturelle und gesellschaftliche Rituale zu pflegen und Identität zu wahren
  • Güte: Das Wohlergehen anderer fördern, altruistisch handeln
  • Universalismus: Respekt und Toleranz gegenüber anderen Menschen und der Natur

In modernden, insbesondere demokratischen Gesellschaften gilt Freiheit als hoher Wert und als eine der wichtigsten Errungenschaften der letzten 100 Jahre. Wo findet sich die Freiheit in den von Schwartz definierten Werten?

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